Wer im Urlaub seine Haut vor der Sonne schützen und gleichzeitig noch die Umwelt schonen will, muss einiges beachten. Nicht nur auf die natürlichen Inhaltsstoffe sind Ihrer Aufmerksamkeit wert, auch der Lichtschutzfaktor und die Dosierung sind wichtig. Ein Vergleich von Naturkosmetik-Sonnenschutz kann dabei hilfreich sein.

Anforderungen

  • Lichtschutzfaktor oder LSF: Grundsätzlich gilt, helle Haut braucht einen höheren Schutz. In den Tropen ist die Sonnenintensität stärker als im Bayerischen Wald. Man beginnt besser mit einem höheren Lichtschutzfaktor, reduzieren kann man immer.
  • Textur und Dosierung: Trockene Haut benötigt eine pflegende Creme, Mischhaut liebt das leichte Gel. In beiden Fällen ausreichend eincremen und nach starkem Schwitzen noch einmal auffrischen.

Neue UV-Filter

Die Naturkosmetik verzichtet auf Chemie und setzt auf physikalische oder mineralische UV-Filter, basierend auf Titanoxid oder Zinkoxid. Die legen sich wie ein Film auf die Haut, sie dringen nicht in die Haut ein, das Sonnenlicht wird dadurch reflektiert, der Schutz-Effekt besteht sofort. Aber auch hier müssen viele Anbieter noch nachbessern, bei denen Nanoteilchen zum Einsatz kommen.

Fazit

Es gibt heute schon einige wirklich empfehlenswerte Sonnenschutzmittel aus der Sparte Naturkosmetik, die mineralische UV-Filter nutzen und auf Nanopartikel verzichten. Gut geeignet für empfindliche und zu Allergien neigende Haut. Ein Verzicht auf Tierversuche bei der Produktentwicklung rundet das Ganze dann richtig ab, der Urlaub kann kommen!